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Website Kosten | Preise 07.10.2026

Was kostet eine Website? Preise für Kanzlei, Praxis und kleine Unternehmen (2026)

Auf einen Blick: Was kostet eine Website bei mir?

Paket

Für wen

Preis (einmalig, netto)

Onepager

Kleinere Websites mit überschaubarem Umfang, z. B. für Selbstständige oder Praxen mit schlankem Auftritt

ab 1.500 €

Business (Unternehmenswebsite)

Umfangreichere Websites mit bis zu 15 Seiten und individuellen Anforderungen

ab 3.000 €

Maßgeschneidert

Größere oder technisch anspruchsvollere Projekte mit mehr als 15 Seiten

ab 5.000 €, nach Absprache

Das "ab" hat einen klaren Grund: Zusatzleistungen wie Mehrsprachigkeit kommen on top. Was genau dazugehört, erkläre ich weiter unten.

So kommt der Preis zustande: der Aufwand hinter den Paketen

Hinter jedem Festpreis steckt Arbeitszeit. Damit Sie vorher wissen, was es kostet, biete ich Websites als feste Pakete an. Sie beruhen auf dem Aufwand, der bei solchen Projekten typischerweise anfällt:

Arbeitsschritt

Onepager

Business (bis 15 Seiten)

Konzept und Struktur

ca. 2 Std.

ca. 5 Std.

Individuelles Design

ca. 4 Std.

ca. 10 Std.

Umsetzung und Verwaltungsbereich

ca. 5 Std.

ca. 18 Std.

SEO-Grundlagen und Barrierefreiheit

ca. 2 Std.

ca. 5 Std.

Tests, Übergabe und Einweisung

ca. 2 Std.

ca. 4 Std.

Gesamt

ca. 15 Std.

ca. 40 bis 45 Std.

Mein Festpreis

1.500 €

3.000 €

Der Festpreis gilt, solange der vereinbarte Umfang gleich bleibt.

Die Stundenzahlen sind Richtwerte für den Normalfall und setzen voraus, dass Texte und Bilder vollständig vorliegen. Zusatzleistungen wie eine zweite Sprache, erweiterte SEO oder besondere Funktionen rechne ich nach Aufwand ab, mit 100 Euro netto pro Stunde. Das erklärt das "ab" in den Preisen. Größere Projekte mit mehr als 15 Seiten beginnen bei 5.000 Euro und werden gemeinsam kalkuliert.

Diese Rechnung hilft Ihnen auch beim Vergleich mit anderen Angeboten: Fragen Sie, wie viele Stunden hinter einem Preis stehen. Ein Angebot, das deutlich weniger Zeit einplant, spart meist bei Konzept, Texten oder SEO.

Warum kosten Websites so unterschiedlich viel?

Die Technik allein erklärt den Unterschied selten. Ein Content-Management-System, ein Server und eine Domain kosten bei fast allen Anbietern ähnlich viel. Der Preis entsteht durch die Arbeit, die davor, dahinter und daneben passiert. Fünf Faktoren sind dabei entscheidend.

1. Umfang und Struktur

Eine Website mit einer Seite ist schneller geplant und gebaut als eine mit fünfzehn Seiten, auf denen jede Leistung, jedes Rechtsgebiet oder jede Behandlung ihren eigenen Platz bekommt. Diese Struktur ist aber meist der wichtigste Hebel dafür, dass Ihre Website gefunden wird: Wer bei Google für ein bestimmtes Thema in Köln auftauchen möchte, braucht dafür in der Regel eine eigene, inhaltlich passende Seite. Eine Sammelseite "Leistungen" reicht dafür oft nicht aus.

2. Individuelles Design oder Vorlage

Viele günstige Angebote bestehen aus einer fertigen Vorlage, in die Logo, Farben und Fotos eingesetzt werden. Das geht schnell und ist deshalb günstig, hat aber einen Preis: Ihre Website sieht dann aus wie viele andere und erzählt nichts über Sie. Bei mir entsteht jede Website von Grund auf neu, ohne Vorlage und ohne Page-Builder. Das braucht mehr Zeit, und genau diese Zeit steckt im Preis.

3. Texte und Bilder

Gute Texte erklären Ihr Angebot verständlich, schaffen Vertrauen und sind so aufgebaut, dass Suchmaschinen sie einordnen können. Das schreibt niemand zwischen zwei Terminen nebenbei. Ähnliches gilt für Bilder: Echte Fotos aus Ihrer Kanzlei, Ihrer Praxis oder Ihrem Unternehmen wirken deutlich stärker als Stockfotos. Klären Sie bei jedem Angebot, wer Texte und Fotos liefert und was davon im Preis enthalten ist.

4. Technik, Datenschutz und Barrierefreiheit

Eine schnelle Ladezeit, saubere Darstellung auf dem Smartphone, datenschutzkonforme Formulare und ein einfacher Verwaltungsbereich gehören heute zum Standard. Dazu kommt die Barrierefreiheit: Seit Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Ob und in welchem Umfang es für Ihre Website verpflichtend ist, hängt von Ihrem Angebot ab, zum Beispiel davon, ob Sie Online-Terminbuchung oder einen Shop betreiben. Im Zweifel lassen Sie das rechtlich klären. Ich baue Barrierefreiheit grundsätzlich von Anfang an mit ein. Nachträglich nachzurüsten ist fast immer teurer.

5. Suchmaschinenoptimierung und KI-Empfehlungen (SEO und GEO)

Eine Website, die niemand findet, arbeitet nicht für Sie. In jedem meiner Pakete sind SEO-Grundlagen enthalten: eine sinnvolle Seitenstruktur, saubere Technik, passende Titel und Beschreibungen. Wer darüber hinaus gezielt in einem umkämpften Markt sichtbar werden will, braucht mehr, etwa eine ausführliche Keyword-Recherche, zusätzliche Inhalte oder Local SEO. Das biete ich als erweiterte Leistung an, weil nicht jedes Projekt sie braucht.

Baukasten, Vorlage oder individuell entwickelt: Wohin Ihr Geld geht

Baukasten (Wix, Jimdo & Co.): Der Einstieg ist günstig, oft mit monatlichen Gebühren ab etwa 20 Euro. Für den Start oder als Übergangslösung kann das reichen. Die Grenzen zeigen sich später: bei der Struktur für Suchmaschinen, bei individuellen Anforderungen und beim Umzug, denn eine Baukasten-Website lässt sich in der Regel nicht einfach mitnehmen.

Vorlage mit Anpassung: Eine fertige Vorlage, an Ihre Farben und Texte angepasst. Schneller und günstiger als eine Individualentwicklung, dafür austauschbar im Aussehen und oft mit mehr Funktionen beladen, als Sie brauchen. Das kann die Ladezeit bremsen.

Individuell entwickelt: Konzept, Design und Umsetzung entstehen für genau Ihr Projekt. Es gibt keinen Ballast, die Website ist schlank, schnell und lässt sich selbst pflegen. Dafür ist die Anfangsinvestition höher. Das ist mein Weg, und die Pakete oben bilden ihn ab.

Die Unterschiede im Überblick:

 

Baukasten

Vorlage

Individuell entwickelt

Einmalige Kosten

niedrig bis keine

niedrig bis mittel

mittel bis hoch

Wiedererkennbarkeit

gering

gering bis mittel

hoch

Mitnehmbar bei Anbieterwechsel

meist nicht

meist ja

ja

Anpassbar an Ihre Ziele

begrenzt

eingeschränkt

vollständig

Einmalige und laufende Kosten richtig auseinanderhalten

Bei jeder Website fallen zwei Arten von Kosten an.

Einmalig sind Konzept, Design, Umsetzung und Übergabe. Das sind die Preise aus der Tabelle oben.

Laufend sind bei jeder Website mindestens Domain und Hosting. Dazu können Wartung und Updates kommen. Bei vielen Systemen ist das ein echter Posten, weil Software regelmäßig aktualisiert werden muss, damit die Website sicher bleibt. Meine Websites sind so aufgebaut, dass im normalen Betrieb keine regelmäßige technische Wartung nötig ist. Einen Wartungsvertrag müssen Sie bei mir deshalb nicht abschließen. Sollte später ein technisches Update nötig sein, kann der technische Update-Service einzeln beauftragt werden (199 Euro netto pro Durchführung), ohne Abo und ohne Mindestlaufzeit.

Für Domain und Hosting rechnen Sie bei mir mit 10 Euro netto pro Monat, die ich jährlich abrechne. Fragen Sie bei anderen Anbietern immer nach, was genau in den laufenden Kosten steckt und wie lange die Vertragslaufzeit ist.

Wofür steht das "ab" in meinen Preisen?

Meine Pakete haben einen festen Kern. Das "ab" bedeutet: Der Preis steigt, wenn Ihr Projekt über diesen Kern hinausgeht. Typische Beispiele:

  • Mehrsprachigkeit: Jede zusätzliche Sprache bedeutet zusätzliche Seiten, Übersetzungen und Pflegeaufwand.
  • Erweiterte SEO: Keyword-Recherche, zusätzliche Inhalte und Local SEO gehen über die Grundlagen hinaus, die in jedem Paket stecken.
  • Besondere Funktionen: Individuelle Formulare, Anbindungen an andere Systeme oder ein Shop.
  • Mehr als 15 Seiten: Hier beginnt das Paket Maßgeschneidert ab 5.000 Euro, das wir gemeinsam kalkulieren.

Sie wissen also vorab, womit Sie rechnen können, und erfahren vor Projektstart, was Ihr Projekt konkret kostet. Ohne Überraschungen am Ende.

Kanzlei, Praxis oder Unternehmen: Was ändert sich?

Die Grundlagen sind überall gleich, aber einige Punkte verdienen bei Kanzleien und Praxen besondere Aufmerksamkeit:

  • Pflichtangaben: Impressum, Datenschutzerklärung und je nach Berufsgruppe berufsrechtliche Angaben müssen vollständig und korrekt sein.
  • Eigene Seiten für Leistungen: Rechtsgebiete, Behandlungsschwerpunkte oder Angebote brauchen meist eigene Unterseiten, um gefunden zu werden. Das spricht tendenziell für das Business-Paket.
  • Vertrauen: Patientinnen, Patienten und Mandantschaft entscheiden schnell, ob sie sich bei Ihnen gut aufgehoben fühlen. Echte Fotos, klare Sprache und ein ruhiges Design helfen dabei.
  • Kontaktwege: Telefon, Formular und gegebenenfalls Online-Terminbuchung sollten einfach erreichbar und datenschutzkonform eingebunden sein.

Rechnet sich das?

Eine Website ist keine Ausgabe, die man nur abhakt. Sie ist Ihr Schaufenster und oft der erste Kontakt zu neuen Kundinnen, Patienten oder Mandanten. Überlegen Sie, was ein einzelner neuer Auftrag, ein neuer Patient oder ein neues Mandat für Sie bedeutet. Wenn Ihre Website pro Jahr nur wenige davon gewinnt, ist die Investition meist schon wieder drin. Und die Kosten für professionelles Webdesign können Sie in der Regel als Betriebsausgabe geltend machen. Details klären Sie am besten mit Ihrem Steuerbüro.

Woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

Egal, bei wem Sie anfragen, auf diese Punkte können Sie achten:

  • Es gibt Fragen zu Ihrer Zielgruppe und Ihren Zielen, bevor ein Preis genannt wird.
  • Der Leistungsumfang ist klar aufgeschlüsselt: Seitenanzahl, Texte, Bilder, SEO, Barrierefreiheit.
  • Es ist geklärt, wer Texte und Fotos liefert.
  • Domain, Hosting-Zugang und Verwaltungsbereich laufen auf Sie, sodass Sie unabhängig bleiben.
  • Laufende Kosten und Vertragslaufzeiten stehen vor Vertragsschluss fest.
  • Es gibt keine Mietmodelle mit langer Bindung, bei denen die Website am Ende nicht Ihnen gehört.

Erst wenn diese Punkte geklärt sind, lassen sich Angebote sinnvoll vergleichen. Davor vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.

Mein Preismodell: transparent statt "auf Anfrage"

Ich halte wenig davon, Preise hinter einem Kontaktformular zu verstecken. Deshalb stehen meine Preise offen auf der Preisseite:

  • Onepager: ab 1.500 € netto, einmalig
  • Business: ab 3.000 € netto, einmalig, bis zu 15 Seiten
  • Maßgeschneidert: ab 5.000 € netto, nach Absprache

Ein Onepager dauert bei mir etwa 2 bis 4 Wochen, ein Business-Projekt 6 bis 8 Wochen, abhängig davon, wie schnell Inhalte und Feedback eintreffen. Muss es schneller gehen, biete ich auch Express Websites mit einer Woche Umsatzdauer für Onepager an. Die Website wird schlüsselfertig übergeben, und Sie können Inhalte danach selbst pflegen.

Wenn Sie wissen möchten, welches Paket zu Ihrem Vorhaben passt, schreiben Sie mir kurz, worum es geht. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Umfang und Zusatzleistungen, und Sie erhalten eine verbindliche Einschätzung.

Häufige Fragen zu den Kosten einer Website

Was kostet eine Website pro Monat?

Bei einem einmaligen Projektpreis fallen im Betrieb nur Domain und Hosting an, bei mir 10 Euro netto pro Monat, jährlich abgerechnet. Monatliche Mietmodelle sind auf Dauer meist teurer, und die Website gehört Ihnen am Ende oft nicht.

Was kostet ein Relaunch einer bestehenden Website?

Ein Relaunch liegt preislich meist auf dem Niveau einer neuen Website, weil Struktur, Design und Texte ohnehin überarbeitet werden. Wichtig ist, dass bestehende Inhalte und Platzierungen bei Google sauber übernommen werden, damit Sie keine Sichtbarkeit verlieren.

Muss ich einen Wartungsvertrag abschließen?

Nein. Die Website wird schlüsselfertig übergeben und braucht im normalen Betrieb keine regelmäßige technische Wartung. Technische Updates können bei Bedarf einzeln beauftragt werden.

Ist eine barrierefreie Website teurer?

Bei mir sind die Grundlagen der Barrierefreiheit in jedem Paket enthalten, weil sie von Anfang an mitgedacht werden. Das ist günstiger als jede Nachbesserung. Für erweiterte Barrierefreiheit biete ich ein selbst entwickeltes Toggle an, welches Schriften vergrößern, Kontraste erhöhen und Bewegung reduzieren kann. Barrierefreiheit ist darüber hinaus ein riesiges Thema, welches Themen wie leichte Sprache und vieles mehr beinhaltet. Eine Preiseinschätzung für diese Leistungen bekommen Sie bei mir nach vorheriger Projektbesprechung.

Was bedeutet "netto"?

Die Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer. Als Unternehmen können Sie die Umsatzsteuer in der Regel als Vorsteuer geltend machen.

Kann ich in Raten zahlen?

Das ist nach Absprache gerne möglich.

Fazit

Eine Website kostet so viel, wie Planung, Gestaltung, Texte, Technik und Sichtbarkeit Zeit brauchen. Wer nur auf den Preis schaut, vergleicht oft Unterschiedliches. Fragen Sie deshalb immer nach dem Leistungsumfang, den laufenden Kosten und danach, wem die Website am Ende gehört. Wenn Sie wissen möchten, was Ihr Projekt kosten würde, melden Sie sich gern für ein kostenloses Erstgespräch.

Katja Dickels

Katja Dickels

Ich entwickle individuelle Websites für Unternehmen, die Vertrauen schaffen wollen – als direkte Ansprechpartnerin, ohne Agentur-Umwege. Mehr über mich gibt es auf der Über-mich-Seite.